Strategie

Die 3 wichtigsten E-Commerce-Trends für diese Shopping-Saison

Sebastian Oberländer
Sebastian Oberländer
|  

Smarte Marketer planen ihre Black-Friday- und Weihnachtskampagnen bereits viele Monate vorab. Wie wir im letzten Jahr gezeigt haben, werfen die großen Shopping-Tage schon Wochen vorher ihre Schatten voraus und benötigen einige Vorlaufzeit, vor allem für Marken, die vorab ihre Bekanntheit erhöhen müssen, bevor sie mit dem gezielten Abverkauf starten können.

Welche 3 E-Commerce-Trends werden also diese Wintersaison dominieren? Wir haben dazu Daten von GWI analysiert.

1. Einfache und klare Navigation im Shop wird immer wichtiger

Mobile Shopping gehört für viele Online-User mittlerweile zum Standard und macht deutlich mehr als die Hälfte aller Online-Verkäufe aus. Auf den kleinen Geräten muss die Navigation daher passen, alle Informationen müssen verfügbar sein, Änderungen der Konfiguration, Größen oder Mengen sowie Empfehlungen weiterer Artikel sollten problemlos und ohne lange Wartezeiten möglich sein. Laut GWI ist die Usability für 45% der Befragten wichtig – das ist fast so viel bzw. mehr als die Bedeutung des Preises (48%) und Rabatten (43%). Eine schnelle App/Webseite und die einfache Navigation verzeichneten mit 9 bzw. 8 Prozentpunkten einen sehr hohen Anstieg. Online-Händler sollten in dieser Saison die Optimierung ihrer Shopping Experience priorisieren.

2. Umweltfreundlichkeit wichtiger als Kosten

Über mehrere Kategorien hinweg (Lebensmittel, Reinigungsprodukte, Haushaltswaren, Kleidung) recherchieren ungefähr die Hälfte der Verbraucher nach umweltfreundlichen Varianten. Dabei sind die Verwendung ökologischer Materialien (für 64% wichtig), der Verzicht auf schädliche Chemikalien (63%), der umweltfreundliche Versand (63%) und die Wiederverwendbarkeit (58%) die wichtigsten Faktoren. Sie sind bei der Kaufentscheidung sogar wichtiger als die Kosten (42%). Online-Händler, die diese Punkte erfüllen, sollten sie daher auf der Webseite prominent hervorheben. Zudem lassen sich auch mit relativ überschaubarem Aufwand eine nachhaltige Verpackung oder ein umweltfreundlicher Versand realisieren, um Kunden zu überzeugen. 

3. Gezielte Ansprache für jede Generation

Dass Kampagnen idealerweise in unterschiedliche Zielgruppen unterteilt werden, um die Performance zu verbessern, sollte den meisten Marketern bekannt sein. Die Optimierung sollte allerdings nicht bei der Auswahl der Media-Assets aufhören. Unterschiedliche Zielgruppen empfehlen abhängig von unterschiedlichen Faktoren eine Marke. Einige dieser Faktoren lassen sich über das Marketing realisieren. So bevorzugen Vertreter der Gen Z exklusive Inhalte und das Gefühl, Teil der Marke zu sein, während der Gen X und den Baby Boomern Belohnungen wie Rabatte oder Geschenke wichtig sind. Millenials werden zu Markenbotschaftern, wenn eine Marke ihren Online-Status verbessert. Diese Faktoren sollten in der Kampagnenumsetzung Beachtung finden. So lassen sich statt einer einzigen Kampagne mit den gleichen Anreizen für sämtliche Altersgruppen vier Teilkampagnen realisieren – eine rechtzeitige Planung vorausgesetzt.

Dabei setzt sich der Trend zu vertrauenswürdigen Umfeldern auch im E-Commerce fort: Die Studie zeigte, dass immer mehr Nutzer Produkte über Nachrichtenseiten und -publikationen entdecken (+4%).

Möchtest du weitere Insights erhalten? Wir haben im letzten Jahr eine große Verbraucherumfrage zu Black Friday und der Weihnachtsshopping-Saison durchgeführt. Alle Insights und Tipps für deine Kampagnenumsetzung erhältst du in unserem ausführlichen Report. Der Download lohnt sich!

Sebastian Oberländer

Sebastian Oberländer

Sebastian Oberländer ist als Senior Sales Manager im Münchner Office für den Bereich Mid-Market und Publisher Sales zuständig. Im Herzen der bayerischen Metropole betreut er spannende Brands in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vor Outbrain war Sebastian bei Vibrant Media beschäftigt. In seiner Freizeit findet man ihn beim Sport, der Tauchsport ist seine große Leidenschaft, oder auf Reisen zu den schönsten Orten der Welt.