5 bezahlte Traffic-Quellen | Outbrain Blog

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5 bezahlte Traffic-Quellen, die jeder Online-Marketer ausprobieren sollte

| Daniel Holm

Dieser Artikel wurde ursprünglich von Will Fleiss veröffentlicht. Sie können ihn hier finden.

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, online Geld auszugeben, um das Wachstum eines Unternehmens voranzutreiben. Die Entscheidung, auf welche bezahlten Traffic-Quellen man sich konzentrieren soll, kann dabei ganz schön erdrückend sein. Schwerpunkte sind unerlässlich, wenn der Marketing-Mix optimiert werden soll. Daher haben wir fünf bezahlte Traffic-Quellen herausgesucht, die Sie beherrschen oder zumindest ausprobieren sollten, bevor Sie es irgendwo anders versuchen.

1. Google AdWords

Dieses Tool ist denkbar einfach. Google AdWords bietet eines der vielseitigsten bezahlten Traffic-Lösungen sowohl für Such- als auch für Display-Werbung. Jemanden als Zielperson auf der Grundlage seines Online-Suchverhaltens anzuvisieren, ist eine ausgezeichnete Methode, um die Absichten des Besuchers hinsichtlich des Erwerbs Ihres Produktes zu verstehen. Im Zusammenhang mit Google AdWords ist des öfteren die Rede davon, jemanden am „unteren Ende des Marketing-Funnels“ zu erreichen. Dabei kann Google AdWords kann ausgesprochen effektiv beim Targeting der potentiellen Käufer sein. Unglücklicherweise ist der Teil des Funnels gerade an dieser Stelle ziemlich schmal. Den Besucher also am oberen Ende des Marketing-Funnels abzuholen und mit interessanten Inhalten und optimierten Marketing-Strategien den Trichter hinunter zu geleiten, ist der schwierige Teil des Online-Marketings. In den Anfangstagen des Internets war das unter Umständen mit dem Google Display Network (GDN) möglich. Nun sind wir aber durch die vielen Werbebanner blind geworden und nehmen diese Anzeigen oft gar nicht mehr wahr. In der Abbildung sehen Sie eine Heatmap-Studie (Wärmebild) der Nielson Norman Group, die zeigt, in welchem Ausmaß platzierte Werbung von vielen Personen ignoriert wird.

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Hierfür bietet das GDN eine extrem effektive Taktik: Sie lautet Re-Targeting.

In Kombination mit einigen der unten erwähnten bezahlten Web-Traffic-Quellen ist Re-Targeting eine großartige Art der Werbung, die sich nur an Personen richtet, die bereits Interesse an Ihrem Unternehmen gezeigt haben, indem sie Ihre Internetpräsenz aufgesucht haben. Und das bezieht sich nicht nur auf die ganze Website, sondern auch auf bestimmte Unterseiten Ihrer Website.

Kurz:

– Wenn Sie wissen, welche Suchbegriffe Ihre Kunden in Google eingeben, ist die Handhabung von Google AdWords denkbar einfach.

– Das GDN verfügt über eine massive Reichweite – denken Sie jedoch über Re-Targeting nach, bevor Sie mit Leuten, die ihren Banner zufällig anklicken,Geld verschwenden.

2. Facebook Ads

Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Plattform Facebook Ads zu einem guten Geschäft entwickelt. Anfangs konnte man dem Ganzen noch skeptisch gegenüber stehen, aber mittlerweile ist jeder Online-Vermarkter, der etwas auf sich hält, davon überzeugt, dass Facebook außerordentlich effektive Wege bietet, bezahlten, gezielten Traffic herbeizuführen. Sie können nicht nur die Art des Publikums, das Sie erreichen möchten, wählen (Geschlecht, Alter, Beruf, etc.), sondern auch ein Publikum anvisieren, das ihrem bestehenden Kundenstamm sehr ähnlich ist. Ja, Facebook findet tatsächlich Leute, die denen, die bereits ihr Produkt gekauft haben, ähnlich sind. Sie können wahlweise demografische, geografische, kontext- oder verhaltensbezogene Zielgruppen haben, aber grundsätzlich sollten sie dem Verhalten der Gruppe, die bereits eines ihrer Produkte gekauft hat, vor allen anderen den Vorzug geben, wenn es darum geht, den nächsten Kunden zu finden.

Für den Fall, dass Sie mir nicht glauben, oder denken, dies hört sich zu kompliziert an, finden Sie in der Abbildung unterhalb eine sehr einfache Demonstration von Jon Loomer darüber, wie es gemacht wird.

Die Kehrseite einer sich ständig weiter entwickelnden Plattform besteht darin, dass sie sich regelmäßig über Neueerungen auf Blogs und Updates auf deren Webseiten informieren müssen. Man kann hier sogar die Behauptung aufstellen, dass der Schlüssel zum Erfolg bei Facebook darin liegt, keines der Updates zu verpassen. Sie sollten also immer alle Updates genau verfolgen.

Kurz:

– Beziehen Sie ihr „Lookalike“ Publikum mit ein! Das heißt, Menschen, die Ihren tatsächlichen Kunden sehr ähnlich sind.

– Und folgen Sie Leuten wie Jon Loomer.

3. Outbrain Amplify

OK, wahrscheinlich bin ich an dieser Stelle extrem voreingenommen, aber die Fakten sind eindeutig. Wenn ein Unternehmen Google und Facebook auf einer comScore-Top-30-Liste bezüglich Unique Visitor Reichweite übertrifft und Sie gerade auf der Suche nach bezahlten Traffic-Quellen sind, dann sollten sie hier mal einen genaueren Blick drauf werfen:

comscore_rankingWir behandeln ihre Anzeigen nicht so wie Facebook und Google, aber es steht außer Frage, dass Sie, wenn Sie noch mehr Traffic zu all ihren großartigen Blog-Postings, Artikeln und Testberichten von Dritten generieren möchten, Outbrain nutzen sollten.

An diesem Punkt beginnen Sie eine Beziehung mit ihrem potentiellen Neukunden und leiten ihn den Marketing-Funnel hinab, indem Sie ihm wertvolle, nützliche oder unterhaltsame Inhalte zur Verfügung stellen. Ähnlich wie bei Facebook und Google AdWords bietet Outbrain Amplify eine performance basiertes Abrechnungsmodell bei dem Sie nur pro tatsächlichen Klick bezahlen (CPC). Dabei können verschiedene Devices und geografische Regionen anvisiert werden. Unser Premium-Netzwerk von Publishern stellt sicher, dass Sie stets Traffic aus qualitativ hochwertigen Quellen bekommen. Noch wichtiger ist jedoch, dass die Algorithmen im Hintergrund unserer Content Discovery Plattform kontinuierlich daran arbeiten, hoch interessiertes Publikum für Ihre Inhalte zu finden. Diejenigen, die unsere Inhaltsempfehlungen anklicken, sind weitaus interessierter als diejenigen, die über die „normale Suche“ oder soziale Netzwerke kommen. Und das können wir beweisen! Schauen Sie sich hier einige der Ergebnisse an, die Sie in unserer Nutzerbeteiligungsstudie „Discovery versus Suche versus Soziales Netzwerkpublikum“ finden:

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Während Outbrain der beste Ansprechpartner zum Aufbau dieser Kudenbeziehung durch großartige Inhalte ist, haben viele unserer Kunden große Erfolge dabei beobachten können, wenn sie uns dazu verwendet haben, Traffic auf einen kürzlich veröffentlichten Medienartikel oder Blogbeitrag zu lenken und diese Person dann über das Googles Display Netzwerk oder durch Facebooks Custom Audience mit Re-targeting zu erreichen. In der Realität arbeiten also Soziale Netzwerke, Suchmaschinen und Discovery ziemlich gut zusammen.

Kurz:

– Outbrain schlägt Google und Facebook im Ranking der Unique Visitors pro Monat. Wenn Sie also nach bezahlten Traffic-Quellen suchen, sind wir ein Muss!

–Verwenden Sie Outbrain Amplify, um höchst interessierte User und hochwertigen Traffic auf ihren Inhalt zu lenken und retargeten Sie dann diese Besucher über GDN und Facebook .

– Als Bonus zahlt Outbrain positiv auf Ihr SEO ein: Wie Sie Ihre Inhalte großflächig verteilen und jetzt noch Google Juice dazubekommen

 

4. Linkedin Ads & Xing Ads

 

Für diejenigen, die aus dem B2B-Markt kommen, könnten LinkedIn Ads oder Xing Ads eine großartige, bezahlte Quelle für Traffic sein. Die Haupt-Werbeoptionen sind hier gesponsorte Updates, Display-Werbung und Textanzeigen, In-Mail sowie exklusive Kooperationen in Form von Cobranding. Es ist schwer für B2B-Vermarkter, nicht von einer Plattform angezogen zu werden, die Ihnen erlaubt, Zielgruppen nach Berufsbezeichnung und Berufsbild anzuvisieren. Andere Optionen für das Targeting sind Standort, Alter, Geschlecht, Fähigkeiten, Unternehmen nach Name, nach Branche, Unternehmensgröße, Schule oder Gruppe. Abgerechnet wird auf Grundlage von Kosten pro Mausklick (CPC) und das ist ziemlich teuer. Beim LinkedIn Netzwerk finden Sie beispielsweise kein Zielgruppentargeting für weniger als 2 USD pro Klick und viele Targetings fangen erst bei 4,50 USD an. Ein Beispiel sehen sie hier:

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Mit dem Angebot von gesponsorten Updates über LinkedIn ist es derzeit nicht möglich, ausschließlich Mobile- oder Desktop-Nutzer anzuvisieren. Gemäß des Vizepräsidenten für Produkt- und Anwendererfahrung, Deep Nishar, waren 2014 über 50% der Nutzer mobil. Und auch 2015 hat sich die Zahl der mobilen Nutzer zusehends vergrößert. Es ist also sehr wichtig, dass ihr gesponsorter Beitrag auf mobile optimiert ist und dementsprechend auch auf dem Handy gut aussieht. 2014 hat LinkedIn seine Programmierschnittstelle (API) für Anzeigenpartner geöffnet. Behalten Sie also unbedingt im Auge, welche Arten von Funktionsmerkmalen deren Partner ankündigen.

Kurz:

– LinkedIn und Xing sind kostspielige Quellen für bezahlten Traffic.

– Für den B2B-Vermarkter ist es nahezu unmöglich das Targeting zu ignorieren, aber wenn Sie gesponsorte Updates durchführen, ist es wichtig, für eine mobile Optimierung zu sorgen, damit Sie den Traffic, der über Mobile kommt, gewinnbringend nutzen können.

5. Twitter Ads

Twitter hat einige schöne Targeting-Optionen. Sie können beispielsweise Personen targeten, die über eine bestimmte Fernsehsendung tweeten. Das ist jedoch nicht unbedingt ausschlaggebend zur Generierung von Traffic. Sie können ebenfalls nach Suchbegriff, Interessen und Follower oder sogar nach maßgeschneidertem Publikum targeten – ähnlich dem, was Facebook mit seinem Custom Audience Targeting durchführt. Die Support-Seite “Maßgeschneiderte Zielgruppen” von Twitter ist sehr lesenswert. Zu meinen Lieblingsfunktionen bei Twitter Ads gehört die „Lead Generation Card“-Funktion, die es ermöglicht, eine E-Mail-Adresse von jemandem abzurufen, ohne Twitter verlassen zu müssen.

Angesichts dessen ist auch Twitters Klickpreis (CPC) relativ teuer. Bevor Sie hier also hohe Budgets investieren, sollten sie sicher sein, dass Ihr potentieller Neu-Kunde hier seine Zeit verbringt. Was bewirkt der organische Traffic, der von Twitter zu ihrer Webseite fließt, derzeit? Wenn Sie bereits Conversions bekommen, dann sollten Sie es unbedingt ausprobieren!

Kurz:

– Großartige Targeting-Optionen.

– Vergewissern Sie sich, dass sich Ihr Publikum wirklich dort aufhält.

Fazit

Die Customer Journey ist außerordentlich vielfältig. Behalten Sie im Hinterkopf, dass in der Realität ein Mix aus bezahlten Traffic (PPC) und anderen organischen Kanälen möglicherweise der beste Weg ist, potentielle Kunden im Marketing-Funnel hinab zu begleiten. Solange Sie die Wichtigkeit der Vertrauensbildung und Werteschaffung ohne vorherig geforderte Gegenleistung verstehen, werden Sie aus diesen bezahlten Traffic-Quellen sehr gute Ergebnisse erzielen. Versteifen Sie sich dabei nicht allzu sehr darauf, dass die Leute den Marketing-Trichter genau so durchlaufen, wie Sie es sich vorstellen. Denn der „Trichter“ sieht eigentlich nicht wirklich wie eine Trichter aus. Vielmehr so, wie auf dieser Abbildung:actual marketing funnel

Welches sind ihre 5 bezahlten Traffic-Quellen, die jeder Online-Vermarkter ausprobieren sollte?

Daniel Holm

Daniel Holm

Daniel Holm kommt aus München und leitet bei Outbrain den Bereich Sales in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er und... Mehr erfahren

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